16. Juli 2012

Fragen und Gedanken...


Dieses Wochenende fand das alljährliche Sommerturnier
des Fußballvereins meiner beiden Großen statt.

Und seither beschäftigen mich wieder diese Gedanken und Fragen...
Hunderte von Kindern spielen in diesem Verein Fußball
aber dennoch gibt es jedes Jahr wieder auf´s Neue das gleiche Problem.
Es fehlen an jeder Ecke helfende Hände.
Sei es beim Kuchenbacken, 
beim Aufbauen der Zelte, Bänke, Stühle, Tische.
Als auch beim Grillen und Verkauf.

Jeder sagt, die Kinder sollen von den Straßen,
es ist gut, wenn sie in einem Verein spielen,
das fördert sowohl das Pflichtbewußtsein,
als auch das Sozialverhalten.

Aber NIEMAND ist bereit auch nur einen Finger dafür "krumm" zu machen.

Am Freitag beim Aufbauen waren so gut wie keine Papas anwesend.
Am Samstag und am Sonntag beim Semmel belegen,
beim Verkauf dieser sowie des Kuchens, Kaffee, Sprudel,
Süßem.
Beim Grillen, beim Verkauf von Pommes, Chicken, Bratwürsten, Steaks...
jeder helfenden Hand mußte der Organisator hinterherbetteln.

Ich hab und werde das NIE verstehen.

Ich weiß ja nicht wie das bei Euch ist,
aber bei uns helfen immer die Gleichen.
Und das sind nicht die Eltern, die 1 oder maximal 2 Kinder haben.

Nein, das sind immer Eltern, die 3, 4 oder noch mehr Kinder haben.

Wir standen morgens um halb 8 mit all unseren Kindern auf dem Sportplatz
und haben all diese Arbeiten verrichtet.


Wir haben kein Problem damit,
und die Kinder noch viel weniger,
Sie haben Spaß, wenn das Turnier ein voller Erfolg ist.
Der Erlös aus dem Verkauf, kommt der Jugendkasse zugute.
Wir Eltern waren uns einig, wir machen das schließlich für unsere Kinder.

Warum sind so wenig Eltern dazu bereit dies zu unterstützen?

Es gibt immer mal einen Tag wo der ein oder andere schon einen Termin hat und ausfällt,
aber es sind immer dieselben Eltern, bei denen sich die Termine überschneiden,
oder die einfach gar nicht auf Anfragen oder Bitten reagieren.
Wenn die Helferlisten umgehen,
werden sie immer von den Gleichen durchgereicht...

Geht es diesen Eltern nur darum, dass ihre Kinder "verräumt" sind?
Weg von der Straße?

Komisch finde ich, dass die offensichtlichen "Drückeberger"
jedes Wochenende auf dem Sportplatz verbringen,
wenn´s aber um´s Helfen geht .....

 Wo bleibt das Pflichtbewußtsein dieser Eltern?
Wo deren Sozialverhalten?

Mir fällt dazu immer ein Spruch ein, 
der mir als revolutionierender Teenager immer leicht von den Lippen kam:

"Man kann seine Kinder noch so gut erziehen -
sie machen einem doch alles nach!"

Ich wünsche Euch eine schöne Woche,
Liebe Grüße,
Tanja 

Kommentare:

  1. Da muß ich Dir unbedingt recht geben-ob es an der Schule ist, bei der Feuerwehr, im sport-immer sind es die Gleichen,die helfen...aber ich sehe es so, es macht ja auch Spaß und man trifft nette Leute , aber selbst mir ging es schon mal so, dass ich mal nicht konnte, da sich die Veranstaltungen überschnitten und wir gesagt haben, wir können nicht überall sein ! lg

    AntwortenLöschen
  2. oh liebe Tanja,

    es ist soooooo traurig - aber anscheinend ist es überall das gleiche. Bei uns steht am kommenden Samstag ein Wiesenfest an... und nun rate mal - genau - es fehlen Helfer an allen Ecken und Enden, weil keiner bereit ist, etwas zu tun. Ist das nicht traurig?? Die Kinder bereiten sich seit Wochen auf dieses Fest vor... und die meisten Eltern sind nicht bereit zu helfen, damit das Fest überhaupt stattfinden kann!! Irgendetwas läuft da schief - es sind eben doch immer die GLEICHEN, die helfen!!

    Liebe Grüße
    Melanie ♥

    AntwortenLöschen
  3. liebe tanja,
    ich hoffe das turnier war trotzdem ein erfolg.
    ich seh das auch oft bei den schul-events meiner schwester. dort sind immer die gleichen eltern, die helfen oder doch nur rumstehen und die zeit beim quatschen vertödeln - aber danach prahlen, wie lange sie da waren (aber nicht erwähnen, dass sie nichts gemacht haben...)

    GGLG,
    jules

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, Tanja, das war es.
      Das Wetter war super, das Turnier ein Erfolg, die Jugendkasse gefüllt :-)
      Wir haben gestern müde, aber strahlende Kinder nach Hause gebracht :-)
      GGGLG

      Löschen
  4. Tanja genauso ist es, der Spruch ist so wahr. Das schöne an deinem Post ist, dass deine Kinder sicher genauso sein werden wie ihr als Eltern! Engagiert! ich kenne das als Erzieherin nur zu gut, man bekommt wirklich die Krise, wenn man ständig betteln muss. Ich helfe gerne mit, wenn ich Teiknehmer einese Festes bin, dann ist es selbstverstanedlich, dass ich auch was dazu bei trage! Deine Waldbilder sind großartig! Tanja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, im Kindergarten habe wir auch das gleiche Problem.
      Ich versteh das nicht, wer nicht helfen kann, warum auch immer, kann doch zumindest einen Kuchen beisteuern...

      Löschen
    2. Ja genau und das ist der Punkt, selbst da ist bis kurz vor der Feier nichts eingetragen! Deshalb haben wir damals beschlossen das die Kinder zum gemeinsamen Frühstuck einen Zettel mit Heim bekommen , wo draufsteht, welche Zutat sie beitragen sollen. Mussten aber auch schauen, dass die wichtigen Zutaten von den zuverlässigen Eltern gebracht wurden!!!! Ach herrje, ich frag mich manchmal, wie das in 20 Jahren funktionieren soll! LG tanja

      Löschen
  5. wo du recht hast, hast du recht!
    bezaubernd schöne bilder übrigens ;-)
    liebe grüße
    lisanne

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Tanja,
    erstmal: die Bilder sind ein Traum!!! Herrlich!
    Achja, das kenn ich zu gut....ist bei uns im Kindergarten auch so, wir haben an St.Martin immer ein Laternenfest, da gibt es erst einen Umzug mit Laternen und Liedern und anschließend gemeinsames Abendbrot im Kiga, mit Büffet, JEDE Familie soll etwas dazu beisteuern.....das Essen bringen immer die gleichen mit....aber zum Futtern sind sie dann ALLE da.....da reg ich mich seit Jahren drüber auf, aber es wird wohl nie anders werden!
    Hab einen schönen Nachmittag und liebe Grüße,
    Barbara

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Tanja,
    bei uns ist es genau so. Ob im Fußballverein, Schule, LandFrauen - egal welches Fest oder Tunier wir ausrichten, es sind immer die Gleichen. Die anderen haben schneller eine Ausrede, wie die Maus ein Loch.
    Es ist leider so. Aber ich denke es sind doch unsere Kinder!! Meine Kinder sagen dann immer: Warum helfen die anderen Eltern nicht? Manchen Kindern ist es peinlich, dass ihre Eltern nicht da sind und zuschauen oder helfen.

    Es hilft alles ärgern nichts - wir machen es für unsere Kinder.

    In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine schöne Restwoche

    Monika

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Tanja,
    dieses Problem gab es bei uns auch immer. Mütter mit einem Kind und nur Hausfrau hatten noch nicht einmal Zeit einen Kuchen zu backen. Ich dagegen, mit Job und 3 Kindern (wo jeder in einem anderen Verein war), habe mir immer ein Bein ausgerissen, wenn es darum ging Kuchen zu backen oder zu helfen. Manchmal war mein Mann bei einem Kind auf dem Fest, Tunier o.ä. und ich bei dem anderen Kind. Für mich persönlich war es sehr wichtig ein gutes Vorbild für meine Kinder zu sein und ich muss sagen (ohne mich groß zu loben) es ist mir gelungen. Meine Kinder stehen im Bus für Ältere oder Mütter auf, sehen auch wenn jemand auf der Straße hilfe braucht, helfen bei Veranstaltungen mit und sind auch sonst sehr sozial eingestellt. Ich bin zufrieden. Es wird wohl in jeder Generation so sein, dass es Menschen gibt die gerne helfen und Menschen die sich in gemachte Nest setzen.
    Reg dich nicht zu sehr auf. Deine Kinder werden es dir danken.
    Liebevolle Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  9. Hallo Tanja,
    ich glaube, solche Drückeberger gibt es überall!! Das ist traurig, ist aber leider oft so. Ich freue mich, dass ihr ein tolles Fest hattet und ihr könnt euch gut fühlen, habt ihr doch alles getan dafür. Das ist auch ein schönes Gefühl.
    Deine Bilder sind der Hammer, hast du sie bearbeitet?
    Liebes Grüßle schickt dir Emma

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Emma,
      die Bilder sind auf dem Zeltlager meiner Kinder (von dem ich hier vor einiger Zeit erzählt hatte) entstanden und bis auf das Wasserzeichen und den Rahmen sind sie völlig unbearbeitet.
      Die Sonne schien so extrem durch den Baum, das war Wahnsinn.
      Leider hatte ich das falsche Objektiv dabei. Mit einem anderen hätte ich die Strahlen noch größer einfangen können.
      Danke für´s Kompliment :-)
      GGGGLG Tanja

      Löschen
  10. Halle Tanja!!!
    Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, ich könnt ja jetzt gemeinerweise sagen: warum soll es Dir besser gehen als uns?? Nein, ehrlich gesagt, beruhigt es mich ja, daß es wirklich überall das Gleiche ist. Ob im Kindergarten, in der Schule oder im Sportverein .... selbst meine Eltern haben schon immer gesagt, dass es immer ger selbe harte Kern ist, der hilft!!
    Ärgere Dich nicht, denk dran, daß Deine Kinder glücklich aufwachsen und Ihr es auch seid!!
    Liebe Grüße
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  11. Hallo Tanja!

    Meine 4jährige Tochter ist seit dem letzten Jahr im Kindergarten, somit für mich auch noch alles recht neu! Es wurde ein Sommerfest veranstaltet und um Mithilfe der Eltern gebeten, was ja wohl selbstverständlich ist. Ich habe mich für´s Kuchen backen eingetragen, weil alles noch frei war. Bis zum letzten Tag haben sie kaum Helfer für die einzelnen Attraktionen wie Wasserlauf, Autoparkour usw gefunden, also habe ich mich da auch noch für 1,5 Stunden eingetragen (musste dann sehen wo unsere 1jährige bleibt, aber das bekommt man auch irgendwie hin). Die Kindergärtnerinnen sagen, es ist jedes Jahr das gleiche, alle wollen dabei sein, nur keiner der Eltern möchte mit organisieren. Ich finde es sehr schade, weil wie du sagst, wir machen das doch für die Kinder und sie sollen Spaß haben. Nur mit Druck und Drohung, dass das Fest ausfallen muss, kam dann nach und nach der ein oder andere, der sich gemeldet hat! Ich kann es auch nicht verstehen, finde es ehrlich gesagt recht traurig!

    Schöne Fotos hast du da gemacht! :O)

    LG, Kerstin

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Tanja, leider gibt es das Problem überall. Und ich hab auch das Gefühl, dass ehrenamtliche Arbeit wie z.B. in Sportvereinen nicht besonders geschaetzt wird von vielen Eltern. Ich glaube auch, dass es fuer viele ein Aufbewahrungsort für ihre Kinder ist, den sie mit einem geringen Jahresbeitrag schließlich bezahlt haben :( ! Trotzdem finde ich es Super, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihre Zeit für andere zur Verfügung stellen und auch den Kindern Freude machen. Danke dir für dieses Engagement! Liebe Grüße, Sanne

    AntwortenLöschen
  13. LIebe Amtolula,
    ich verstehe dich und deine Gedanken sehr gut.
    Ich habe selber auch vier Kinder und war immer engagiert, im Elternbeirat im KIndergarten, in der Schule, in Vereinen usw. Und das Problem, das du ansprichst, existiert tatsächlich überall in mehr oder weniger ausgeprägter Form. Die einzige große Ausnahme, die ich kenne, ist meine Kirchengemeinde, da wirst du nie erleben, dass nicht genügend Männer zum Aufbauen oder so dabei sind. Da packt jeder mit an.
    Aber in allen anderen Bereichen gebe ich dir völlig Recht.
    Und wenn man im Blick auf Schule ein solches Problem mal auf einem Elternabend angesprochen hat, - das konnte man sich sparen, denn auf diesem Elternabend waren in der Regel auch nur die, die sowieso immer kommen, anwesend und die, die man damit ansprechen müsste, die kamen auch zum Elternabend nicht!
    Allerdings möchte ich auch noch mal eine andere Seite zu bedenken geben. Das habe ich in den vielen Jahren, während meine Kinder "groß" wurden, auch beobachtet und zwar ist das die Tatsache, dass heutzutage immer mehr Aufwand betrieben wird/werden muss.
    Früher gab es Grillwürstchen mit Brötchen. Lecker. Alle gingen satt nach Hause.
    Heutzutage müssen es Würstchen und Brötchen und Salate und Steaks und Chicken Nuggets und selbstverständlich auch noch was Vegetarisches sein usw. usw. Der Aufwand wird immer größer und größer, immer mehr, immer besser, immer vielfältiger.
    Das finde ich, ehrlich gesagt, genau so übertrieben und ich kann es verstehen, wenn manche Eltern dann auch in den Streik gehen und da nicht mehr mitziehen.
    Ich persönlich finde nicht, dass das sein muss.
    Es geht doch bei solchen Veranstaltungen um die Gemeinschaft, das gemeinsame Erleben, das "etwas-miteinander-tun"... Und nicht in erster Linie ums Essen! Vielerorts hat man aber den Eindruck, dass um dieses Thema die längsten und heftigsten Debatten geführt werden! Ich habs erlebt!
    Und das ist, wie gesagt die Kehrseite der Medaille.
    Würden die Leute sich mit Würstchen im Brötchen zufrieden geben, wäre der Aufwand nur halb so groß!

    So hat halt alles zwei Seiten, - finde ich!
    Liebe Grüße Sabine

    AntwortenLöschen
  14. du sprichtst mir aus der Seele....ich hatte neulich im Kindergarten so eine Begegnung der anderen Art...ich komm rein..schau auf die Sommerfest Liste und halb leer...hallo!!! gehts noch...ja feiern wollen sie alle..aber mal sich eintragen (ich spreche von halben stunden schichten) neeee...tja dann hab ich mal ne Ansage gemacht...ich hab mich so aufgeregt.... ich bin dort im Vorstand und meinte dann..also ich hab meine ehrenamtlichen Stunden schon im November durch!!! (Vollzeit kita 40 stunden pro kind von sep bis aug!) tja..dann lass ich mal auch alles sein..und mach nichts mehr..überweise keine Löhne mach kein Verwendungsnachweise und und und..und spätestens im März macht die kita zu! ist doch prima...dann hat keiner mehr sorge wer beim sommerfest sich eintragen soll...dann kam so ne Antwort von einer mutti..ja es gibt auch arbeitende Mütter..ich : stimmt ich bin so eine...Angestellt zwar mit freier Zeiteinteilung und noch Selbständig und noch 3 Kinder und noch Engagement an der Schule!!! und ganz ehrlich...was die beiden zusammen an Arbeitsstunden haben hat mein Mann in einem halben monat!!!hallo! mein Mann arbeitet mindestens 12 Stunden täglich...(tja selbstständig) und trotzdem finden wir immer noch zeit ..für unser Engagement... ich sag dir ich hab mich an dem Tag so aufgeregt...jahrelang waren es immer ein paar Drückeberger..ok..aber so viele! geht gar nicht...und deinen Spruch druck ich aus und hänge ihn auf! hach...sorry, dass ich auch so luft rauslassen musste..aber das hätte ich auch so 1 zu 1 schreiben können...ich hab an dem Tag auch gedacht..hallo..ich reiß mir doch nicht den A**** auf für die Drückeberger..geh mit drei Kindern zum aufbau..abbau...lose auspreisen..tage vorher...und die anderen...aber...am Schluß hab ich es für meine Kinder gemacht..die es toll fanden..und im nächsten EA gibt es ne Ansage an ALLE! die Wut ist immer noch nicht ganz raus..ich finds so egoistisch von den anderen...grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr....ich lass dir aber ganz liebe und friedliche Grüße da... emma

    AntwortenLöschen
  15. Liebe Tanja,
    Du sprichst mir aus der Seele!
    Meine Jungs gehen in eine recht große Grundschule am Stadtrand; keine sozialen Brennpunkte, die meisten Eltern mit "Häuschen". Es wird viel gemeckert, nur das Beste von Schule (Verein, Kita...) gefordert. Aber keiner will was tun. Von 300 Familien sind es immer die gleichen 20. Immer. Ich bin Elternratsvorsitzende, leite den Elternverein, mache einmal in der Woche die kleine Schulbücherei auf. Übe mit den Kindern Gedichte und Theaterstücke (welche Lehrerin soll das auch mit 24 Erstklässlern alleine schaffen??). Und werde oft gefragt, wie ich das schaffe... Wie? Wie einige andere gönne ich mir den Luxus, nicht jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Aber anstatt nach einem Besuch im Fitnessstudio mir meine Nägel "machen zu lassen" und anschliessend das Werk meiner Putzfrau zu bemängeln, arbeite ich in der Schule mit. Einfach aus Freude und dem Gefühl, etwas Gutes zu tun. Auch wenn es manchmal stresst, auch wenn das eigentlich "Sache der Schule" ist.
    Ach, liebe Tanja, ärgere Dich nicht! Und mach' weiter so!!! Wenn es ein paar mehr von uns gäbe, dann wäre so manches schöner im Leben, manches Leid kleiner. Und viele Kinder sozialer und interessierter. Wir zeigen unseren Kindern wenigstens, wie schön und wichtig es ist, sich für andere einzusetzen.
    Ich schick' Dir ganz liebe Grüße, Vanessa

    AntwortenLöschen
  16. Das ist doch überall das Gleiche :o( Vielleicht sollte man beim Eintritt in den Verein die Eltern nicht nur für die Vereinsgebühr unterschreiben lassen, sondern auch, dass sie soundsoviele Stunden als kostenfreie Helfer bei Turnieren und ähnlichem da sein müssen. Wenn nicht, wird z.B. die Vereinsgebühr verdoppelt. Zu schade, dass es immer nur 'mit Druck' zu gehen scheint.

    Um so schöner, dass der 'harte Kern' auch meistens die netteren Eltern sind und man beim Arbeiten deshalb viel Spaß haben kann ;o)

    Liebe Grüße
    Melanie - die hofft, dass ein paar aus Eurem Verein diesen Post lesen! Am besten druckst Du ihn aus und hängst ihn ins Vereinsheim!

    AntwortenLöschen
  17. Ich weiß genau was du meinst! Wahrscheinlich müßte man , wenn man das Kind in der Schule oder im Verein anmeldet die Eltern ein Formular unterschreiben lassen, dass sie sich damit einverstanden erklären, beim Verein mit zu helfen! Anscheinend braucht es einen gewissen Druck, damit einige bereit sind ihren Allerwertesten zu bewegen! LG Kerstin

    AntwortenLöschen
  18. Liebe Tanja,

    grundsätzlich hast du absolut recht. Bei uns in der Schule sind es auch immer die gleichen Eltern, die helfen und es kommt wirklich auch auf die Klassen an. Bei den einen läuft es super und bei anderen fehlt es immer an Helfern. Aber, jetzt kommt mal eine andere Sicht :) Ich selbst bin überwiegend alleinerziehend (mein Partner und ich führen eine Fernbeziehung), voll berufstätig und muß oft zusehen, wie ich meine Zeit organisiere. Und manchmal bin ich auch einfach zu erledigt, oder die Aktivitäten finden während meiner Arbeitszeit statt. Was ich sagen will ist, dass ihr sicher alle recht habt, auf die Schnorrer zu schimpfen. Vergesst dabei nur nicht die, die wirklich nicht können. Ich habe letztens extra einen Tag Urlaub genommen, um wenigstens einmal bei einem Fest meines Sohnes dabei sein zu können. Es tut mir jedesmal so weh, wenn ich wieder die Weihnachtsfeier verpasse oder alle anderen nichtberufstätigen Mütter da waren nur ich nicht. Aber leider kann ich die Welt nicht ändern und ich bin immer super dankbar für die Mütter, die sich engagieren, denn dass tun sie auch für mein Kind. Ich hoffe, der Text ist jetzt nicht zu lang :) Ich möchte nur auch mal die andere Seite zeigen, denn man kann das Thema meiner Meinung nach nicht verallgemeinern.
    GGGGGLG Jana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Jana,
      keiner kann einen Spagat zwischen voll berufstätig und Freizeitplanung machen. Das würde ich auch nie verurteilen.
      Nein, Du hast Recht, man kann es nicht verallgemeinern.
      Aber wenn z.B. ein Elternpaar mit 1 Kind, der Vater arbeitslos, die Mutter Hausfrau sich zu keiner Hilfe verpflichtet fühlen..... oder Eltern, die das Kind zu jedem Training fahren, sich währenddessen im Sportheim gemütlich den Kaffee schmecken lassen, bei jedem Spiel direkt an der Linie mitfiebern...aber bei Hilfebitten plötzlich unansprechbar sind, dann reißt bei mir die Hutschnur. Und das waren jetzt nur 2 Beispiele :-)
      Der Unterschied zwischen diesen Eltern und Dir ist:
      DU würdest, wenn Du könntest.
      GGGGGGLG Tanja

      Löschen
  19. Liebe Tanja, wir haben zwar nur 2 Kinder- aber dieses Problem begleitet mich auch schon seit der Kigazeit unserer Kinder. Es sind über Jahre immer die gleichen Eltern die Elternbeirat sind :-) Komisch - es wird auch immer erwartet, dass die dann die ganze Arbeit machen. Zusätzlich zu der anderen Arbeit. In der Schule ging es genauso weiter. Wir sind zwar glückliche Mamas und Papas- und haben immer viel Spaß dabei- aber gerne würden wir auch andere in dieser Runde begrüßen !!!
    Für viele sind die Vereine, Kiga- Schule bis 16.00 Uhr - wirklich nur Verwahranstalten. Mir tun die Kinder leid. Wenn man dann diese Eltern anspricht- haben sie immer fadenscheinige, bzw. selbstbezogene Ausreden.
    Leider wird aus diesen Kindern auch nichts anderes ...... selten.
    LG , Kopf hoch und weiterhin viel Freude bei Deinem Einsatz für die Kinder wünscht Bianka

    AntwortenLöschen
  20. ...
    am letzten mittwoch war doch pepes abschiedsfest in der krippe. vorbereitet und durchgeführt von den 4 erziehern. mein verstand sagte mir, dass ich nach dem kaffeekränzchen meine hilfe anbiete, die sehr gern angenommen wurde. glaubst du, jemand "machte es mir nach"? alle verabschiedeten sich und dankten für den netten nachmittag... ich war die einzige und will mich gar nicht selbst loben. selbst mütter, von denen ich annahm, sie helfen, sobald sie sehen, eine mama tut es... weg.
    in der schule ist es der selbe "kampf". wir 4 mamas vom elternrat sind immer allein auf weiter flur. zu weihnachtsfeiern lassen dich die anderen eltern von uns bedienen und bitten um noch einen kaffee. hallo?
    ich bin seit 4wochen dabei die fotobücher für jedes kind persönlich anzufertigen (ist noch 1jahr zeit) und ich bitte lediglich um fotos der kinder. scheint schon zu viel zu sein.
    und ein vater meinte mal (wir suchten dringend jemanden, der für unser klassenfest grillt): "sie wollten doch elternvertreter sein!" ahja. wer grillte? mein mann. machte früher feierabend und kam mit pepe hin (ich war ja bereits da). also. es ist immer und immer und überall die gleiche leier.
    die mütter mit 3 und mehr kindern sind aber hier das gegenteil von dir... und auch seltener als bei euch.
    meine eltern waren schon im elternrat und ich hoffe, ich kann meinen kids dann einfach ein vorbild sein.

    darf ich noch sagen, dass das 1.foto ein traum ist?! ;)

    könnt mich ja in rage schreiben!!!
    ;(
    ggglg
    steffi
    letzendlich hat es sich für deine kids ja gelohnt ;)

    AntwortenLöschen
  21. Liebe Tanja,
    ärgere dich nicht. Das lohnt sich nicht. Du wirst immer die gleichen Leute antreffen. Immer. Das wird auch so bleiben, bis die Kinder aus der Schule sind. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
    LG
    Sissi

    AntwortenLöschen
  22. Liebe Tanja,

    zuerstmal : deine Bilder sind irrsinnig schön !!!! Der Baum und die Sonne , das sind so starke Motive !!!
    Ja, bei uns waren es IMMER die gleichen Eltern und mache anderen hatten auch überhaupr keine Skrupel sich dann als " normale " Gäste auf den Festen zu bewegen..ich versteh das nicht und werde es nie verstehen....Von unserem Kindergarten weiß ich, das jetzt, nach Jahren die Eltern , die nicht helfen zur Kasse gebeten werden..eine Spende ist vielen dann der einfachere Weg..

    Schick dir viele Grüße,
    SAnne

    AntwortenLöschen
  23. Liebe Tanja,
    oh ja, es ist doch überall das gleiche...Manchmal platzt mir auch der Kragen. Arbeite selber mit Kinder, und jedes Jahr wird ein Fest gefordert, dann trägt sich kaum einer in die Helferlisten ein, wir müsen reduzieren und DANN kommen Beschwerden von den ELTERN, warum denn so wenig stattfindet.
    Hätte ich vier Hände, würde ich im Zirkus arbeiten....
    Tja, nicht ärgern, nur wundern, und das auch gerne mal laut.
    Aber...schöne Bilder zeigst du uns. Versöhnlich.
    Lieben Gruß von
    Claudia

    AntwortenLöschen
  24. Liebe Tanja
    ja das kennen wir auch zugute.
    Egal bei welcher Veranstaltung, sei es beim Schulfest, beim Musikverein oder beim Fußball in 2 verschiedenen Vereinen. Es ist überall das gleiche. Man sieht immer nur die selben Leute die helfen. Ich finde es sehr traurig, das manche Eltern sehr egoistische sind und ihre Kids am liebsten nur abgeben. Das sie aber auch beim Eintritt eines Vereines verantwortung übernommmen haben ist in ihrem Wortschatz wohl nicht bekannt. Traurige Gesellschaft.
    In der letzten Woche hatte ich Ferienspiele mit 43 Kindern und 10 Teamern im Alter von 12 bis 15 Jahren. Diese opferen ihre Freizeit und FErien und sind soweit es in ihren Möglichkeiten liegt sehr fleißig. Jedoch am Samstagmorgen nach der Übernachtung waren so viele Eltern da, die ihre Kids abgeholt haben, davon hat kein einziger ( trotz Bitten und Nachfragen) die Stühle in der Kirche wieder mit reinsgestellt.
    Spaß ja , aber ansonsten keine Zeit.
    Was soll aus dieser Gesellschaft nur werden, wenn sich jeder selbst am nächsten ist.
    Vielen Dank für deinen Post.
    Ganz liebe Grüße
    Anja

    AntwortenLöschen
  25. Hallo Tanja. Wie du sagst wir sollten Vorbild sein. Wir gehören auch zu den Eltern di immer helfen. Mein Mann ist auch ehrenamtlich Fussballtrainer. Und wer hilft beim Grillfest? Ich und meine Kids. Und anstatt den Eltern die sich ehrenamtlich engagieren Respekt zu zollen, wird nur rumkritisiert. Und das von Eltern die dann nur alle 2 Monate beim Spiel zu schauen. Da haben wir uns erst gestern wieder geärgert.
    Wir machen trotzdem weiter, weil wir unseren Kindern VORBILDER sein wollen und Ihnen auch vermitteln wollen das es normal ist zu helfen um das Vereinsleben aufrecht zu halten.
    Macht weiter so unsere Kinder sind happy das sie so tolle Eltern haben.
    Schönen Abend
    LG Karin

    AntwortenLöschen
  26. Tanja... wie bekannt mir das alles vorkommt! Mein Spatzl hat gestern genau das gleiche gesagt! Immer die gleichen die helfen! Bei uns findet am Wochenende wieder ein großes, 2-tägiges Open Air statt. Am Samstag waren ganze 20 Mann beim helfen... Traurig aber wahr. Und wie immer die gleichen! Die, die nicht helfen, sind dann aber immer diejenigen, die dann rumerzählen, wie viel sie doch gemacht haben... ach was sag ich... SIE mussten alles alleine machen! Nicht wahr?! Deinen Spruch muss ich mir merken! :)

    AntwortenLöschen
  27. Hallo liebe Tanja,
    zuerst einmal möchte ich auch deine Bilder bewundern....die sehen echt toll aus!
    Und zu den Helfer-Problemen kann ich nur sagen, dass wir auch immer diejenigen sind, die mit anpacken und dies auch gerne tun. Und auch wir ärgern uns immer über die "Drückeberger", die die Vereinsarbeit immer schwieriger werden lassen, weil immer alles an den gleichen hängen bleibt :(
    Habe übrigens dein Schälchen, was ich mal bei dir gewonnen habe, mit Rosenblätter dekoriert!
    Sieht toll aus.
    Wenn du magst, kannst du ja mal vorbeischauen ;)
    Lieben Gruß
    Daniela

    AntwortenLöschen
  28. Das erinnert mich an die Zeit, als meine Kinder im Kindergartenalter waren. Die Eltern mit drei oder mehr Kindern, hatten immer Zeit zu helfen, oder zu backen etc., während die mit 1 oder 2 Kindern immer im Terminstress waren, und hier nicht konnten, da nicht konnten...Komisch, hat sich wohl nichts geändert dran.LG Donna G.

    AntwortenLöschen
  29. ...auch ich kenne das Problem aus über 25 Jahren aktiver und passiver Vereinsarbeit nur zu gut....und ärgere mich immer wieder darüber. Mir fällt dazu nur ein Spruch ein: Jeder denkt an sich, dann ist ja an alle gedacht. Es ist einfach so, man gibt die Kinder ja schließlich in die Obhut des Vereins, zahlt so gar noch einen BEITRAG (12 Euro bei uns im Orchester), damit ist ja Wohl Genüge getan.....so denken leider Viele....schade kann ich da nur sagen. Ihnen entgehen aber genau die schönen Erlebnisse mit ihren Kindern die ihr habt. Das ist es einfach wert! Unsere Kinder (24, 21, 15) haben sich immer mal wieder beschwert, warum ausgerechnet wir immer als gutes Beispiel herhalten müssen nämlich beim Auf- und Abbau zum Konzert die ersten und die letzten zu sein etc. Wir kennen das aber nicht anders, weil - richtig - unsere Eltern schon genau so waren ;o)).
    Also ärgere dich nicht weiter, sei deinfach deinen Kindern ein gutes Vorbild!
    Liebe Grüße
    Beate

    AntwortenLöschen
  30. Bei mir ist es zwar schon eine Weile her, aber auch ich habe vom Kindergarten, über die Grundschule bis zur weiterführenden Schule Tätigkeiten und Elternarbeit übernommen und es genauso vorgefunden wie Du es beschreibst, liebe Tanja!!
    Es sind immer dieselben Eltern die helfen und die natürlich dann auch IMMER angesprochen werden. Die Drückeberger sind meist in der Überzahl und nur beim Feiern mit dabei, ansonsten haben sie für nichts Zeit.
    Auch ich habe mich immer sehr darüber geärgert, weil es doch schliesslich auch um ihre Kinder geht, aber ich glaube man darf eigentlich garnicht darüber nachdenken. Denn es kostet einfach nur Energie und Nerven, die man besser einsetzen kann.
    Freu Dich einfach wenn es deinen Kindern Spaß und Freude bereitet und Dir auch :))
    ganz liebe Grüße
    Marlies

    AntwortenLöschen
  31. Oh wie wahr... leider ist es auch bei uns so. Unser Kita-Förderverein steht fast vor der Auflösung wenn´s so weitergeht.....
    Echt traurig.....
    GLG Ute

    AntwortenLöschen
  32. Hallo!
    Also ich kann dem widersprechen.
    Hier bei uns ist eine ziemlich engagierte Ecke. Da fehlt es eigentlich nie an helfenden Eltern - und es sind auch nicht nur die mit 3 oder mehr Kindern. Ich habe da eigentlich nie schlechte Erfahrungen hier gemacht, auch be Schul- oder Klassenveranstaltungen nicht. Das ist vielleicht auch von Stadtteil zu Staddteil/Ort zur Ort verschieden. Und jeder hilft mal auf seine Art. Der eine kann dies, der andere kann das.
    Lass dich nicht unterkriegen davon!
    Viele liebe Grüße von Ann

    AntwortenLöschen
  33. Liebe Tanja,

    was fuer knaller Bilder.Danke fuers Teilen!

    GLG Conny

    AntwortenLöschen
  34. Auch ohne Kinder kann ich Deinen Ärger darüber nur zu gut verstehen, denn mit oder ohne Kinder ist es leider ganz oft so, dass immer die Gleichen helfen! Das fängt schon bei Freundschaftsdiensten wie z.B. beim Umzug helfen oder Blumen gießen an und geht bei Vereinen etc. weiter. Ganz gleich ob füs Kind oder für eigene Dinge! Es ist wirklich traurig :/

    Dein Eingangsbild ist hammerschön! :)

    Liebe Grüße

    Tanja

    AntwortenLöschen
  35. Beim Stöbern in deinem Blog ist mir dieser Beitrag sofort ins Auge gefallen - wegen des tollen Titels verbunden mit dem wunderbaren Bild (deine Bilder sind insgesamt toll !!!).

    Helfende Hände nehmen scheinbar immer mehr ab, jeder ist sich selbst am Nächsten, oder wie sagt man? Leider kenne ich das auch zu gut. Ich selbst habe keinerlei Erfahrung im Ausrichten von Veranstaltung für meine Tochter, jedoch kenne ich diese Problematik vom Hören-Sagen allzu gut und persönlich in der Studentenrolle beim Organisieren von Feiern: "Party machen" wollen alle, aber organisieren, helfen, aufräumen etc., tja... das mögen die Wenigsten. Schade. Daher finde ich es schön, dass es noch einige wenige (wie dich) gibt, die das gänzlich anders sehen. Und eigentlich sind die fleißigen Helferlein doch eh meist diejenigen, die "eigentlich" genügend zu tun haben, nicht wahr?

    Liebste Grüße

    AntwortenLöschen